2013-14 - Ruderkurs 2. KHJ

Schönes Wetter und wenig Wind trugen positiv zu den Ergebnissen unseres Ruderkurses bei. Unter der Anleitung von Frau Jentzsch und Herrn Trümpelmann fiel es uns nicht schwer rudern zu lernen. Zur Auswahl standen Skull- und Riemenvierer oder auch Einer, es war für jeden etwas dabei. Da mit 18 Schülern der Kurs voll besetzt war, wurde es nie langweilig, denn z.B die ersten Versuche im Einer im Gleichgewicht zu bleiben und sich dann auch noch von der Stelle zu bewegen ohne umzukippen, bleiben sicherlich jedem Kursteilnehmer in Erinnerung.

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Die wahrscheinlich größten Diskussionen im roten Boot (dem neusten Vierer) drehten sich um die Frage wer jetzt wohl Steuermann sein soll. Zwar muss sich der Steuermann weniger körperlich anstrengen als die Ruderer, er oder sie trägt aber die Verantwortung für eventuelle Zusammenstöße mit anderen Booten oder dem Steg. Waren diese und andere Unklarheiten beseitigt, konnte es ans Einsteigen und Ablegen gehen.
Die ersten Punktzahlen erhielten wir für unsere Rudertechnik (Rückenlage!), wichtig war auch die Synchronität der Mannschaft im Vierer um effektiv zu rudern, denn sonst sah das Boot wie ein Tausendfüßler aus, wie Frau Jentzsch anmerkte.

Da wir nur bei schlechtem Wetter an den Rudergeräte im Kraftraum trainierten, blieb es bei einer Kurseinheit an Land. Die Hinweise unserer Lehrer, ob vom Motorboot oder vom Steg aus, erreichten uns meistens durch ein Megafon, das war besonders hilfreich während des An- und Ablegens, wenn alle Rudermannschaften am liebsten so schnell wie möglich aufs Wasser wollten, um noch einmal die lange, einfachere und nachher die kurze, schwierigere Wende zu üben oder ihre Synchronität zu verbessern. Da einige Schüler bereits nach der 6. Stunde zum Rudervereinshaus kommen konnten und anfingen die Skulls, Riemen und Steuer zum Steg zu bringen und andere Vorbereitungen trafen, konnte der gesamte Ruderkurs schnell auf dem Wasser sein und mit dem Training beginnen

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Auch dieses Halbjahr mussten manche von uns noch eine Klassenarbeit in Sport schreiben, doch das zu lernende Material erwies sich als einfacher, wenn man die beschriebenen Bewegungsabläufe schon öfter durchgeführt hatte. Wie die meisten Schüler nach den 4 Stunden Mittwochnachmittags erfahren mussten, ist Rudern eine Sportart bei der verschiedenste Muskelpartien beansprucht werden. Die betroffenen Muskeln machten sich bei nicht trainierten Ruderern dementsprechend bemerkbar. Als gelungener Abschluss fand am Ende des Kurshalbjahres ein kleines Wettrudern über 1000m statt.

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