2011/12 - Unser Fremdsprachenassistent James Dreese

In diesem Schuljahr arbeitet der Fremdsprachenassistent JAMES DREESE an unserem Gymnasium. Er unterstützt die Fachlehrerinnen der Fachschaft Englisch unserer Schule in vielfältiger Weise. Sowohl Schüler als auch Lehrer sind natürlich daran interessiert, so viel wie möglich über ihn und sein Heimatland – die USA – zu erfahren. Deshalb haben wir ein Interview mit ihm geführt.

James beim Banjo spielen

James

James im Unterricht

Wir:   Wo kommen sie her?
James:   Ich komme aus Plymouth, Minnesota. In den USA.
Wir:   Wann haben sie Geburtstag?
James:   Am 19. Januar 1989.
Wir:   Haben Sie Geschwister?
James:   Ja, eine Schwester. Sie heißt Laura.
Wir:   Haben sie ein Haustier?
James:   Zuhause in den USA haben wir einen Hund. Er heißt Gordy. Er ist ein Welsh Corgy. Er ist hübsch, nett und lieb, aber ungehorsam.
Wir:   Welche Sprachen beherrschen Sie außer Englisch und Deutsch?
James:   Chinesisch – das habe ich vier Jahre gelernt. Und etwas Spanisch – das kann fast jeder Amerikaner.
Wir:   Warum gerade Chinesisch?
James:   Als ich in der 12. Klasse war, gab es an unserer Schule zum ersten mal Chinesisch. Und weil ich Fremdsprachen mag, dachte ich, ich probiere es mal. Es ist natürlich eine sehr schwere Sprache! So habe ich an unserer Schule damit angefangen und danach am College damit weiter gemacht.
Wir:   Was haben Sie für Hobbys?
James:   Ja. Ich lese gerne Bücher, ich mag Töpfern, schreibe gerne Geschichten, stricke gerne, spiele Tischtennis und Pingpong und ich spiele auch Banjo. Außerdem kann ich noch Fußball spielen, aber nicht so gut und ich spiele es auch nicht gerne.
Wir:   Lesen sie gerade ein Buch?
James:   Ich lese grade "I know why the cage bird sings" von Maya Angelou. Ich habe viele Lieblingsautoren, allerdings ist J. K. Rowling ganz weit oben mit dabei. Ich liebe Harry Potter.
Wir:   Was ist ihre Lieblingssendung?
James:   Desperate Housewives.
Wir:   Was ist ihr Lieblingsfilm?
James:   "My fair lady".
Wir:   Was hören sie gerne?
James:   Ich finde Country - Musik gut.
Wir:   Haben Sie einen Lieblingsinterpreten?
James:   Ja, seine Name ist Frank Fairfield. Er ist ein bekannter Banjospieler.
Wir:   Haben sie ein Lieblingslied?
James:   Loch Lomond. (ein altes schottisches Volkslied)
Wir:   Wer sind ihre Vorbilder?
James:   In erster Linie natürlich meine Eltern! Und da ich mal selber als Lehrer arbeiten möchte, muss ich auch unbedingt meinen ehemaligen Lehrer Mister Vieth erwähnen.
Wir:   Warum wollen Sie Lehrer werden?
James:   Als ich 10 Jahre alt war, habe ich mich dazu entschieden, Englisch- bzw. Deutschlehrer zu werden.
Wir:   Was sind ihre Lieblingsfächer?
James:   Englisch, Deutsch, Kunst, Sport und Astronomie.
Wir:   Finden sie Schuluniformen okay?
James:   Ich hatte eine im Kindergarten und in der ersten Klasse. Da habe ich noch in Illinois gewohnt. Das war furchtbar, weil man immer dasselbe tragen musste (blaue Hose, weißes Hemd). Eigentlich haben Schuluniformen Vorteile, da sie in Großstädten praktisch sind. Aber ich mag sie nicht, da man keine Freiheit hat.
Wir:   Haben die deutschen und amerikanischen Schulen große Unterschiede?
James:   In den USA kann jeder Schüler viel mehr entscheiden. Wir haben keine Klassen sondern Kurse. Ansonsten gibt es nicht so viele Unterschiede.
Wir:   Was hat ein Sprachassistent eigentlich für Aufgaben?
James:   Ich muss die Englischlehrer unterstützen, also gehe ich in die Klassenräume und bereite Unterricht mit vor.
Wir:   Essen Sie bei uns in der Schulspeisung mit?
James:   Nein! Ich koche natürlich selbst! (ganz stolz !!!)
Wir:   Was ist ihr Lieblingsessen?
James:   Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Es heißt Pumpkin Pie. Man übersetzt es mit Kürbiskuchen. Das ist eigentlich kein Kuchen, sondern eine "Kruste" mit Füllung (Kürbis, Zucker, Milch). Das gibt’s in Amerika eigentlich immer an Thanksgiving, aber bei uns gibt’s das alle 3-4 Wochen. (lacht)
Wir:   Waren Sie vorher schon einmal in Deutschland?
James:   Ja, eigentlich schon zweimal. Vor 5 Jahren war ich in Düsseldorf, da meine High School dort eine Partnerschule hat. Und dann war ich in meinem ersten Studienjahr noch einmal in Düsseldorf und dann in Strassenhausen in Thüringen - eine Freundin besuchen.
Wir:   Was finden Sie an Deutsch interessant?
James:   Deutsch ist eine logische Sprache, vor allem die Grammatik. Wortzusammensetzungen (z.B. Lastkraftwagen) kann man gut verstehen. Das ist im englischen nicht so. Manche Regeln sind kompliziert, aber prinzipiell zu begreifen. Außerdem ich finde es toll, dass man die meisten Orte und Gegenden per Zug oder Bus erreichen kann. Außerdem gibt es hier so viele Windmühlen und Solarzellen bzw. –anlagen. Das finde ich merkwürdig.
Wir:   Haben sie schon gemerkt, dass die Deutschen immer so pünktlich sind?
James:   Das habe ich gemerkt. Das passt mir sehr gut, da ich auch immer sehr pünktlich bin. Dadurch fühle ich mich wie zu Hause.
Wir:   Wie lang war ihre Anreise?
James:   Ich musste nach Amsterdam fliegen und dann nach noch nach Köln. Insgesamt dauerte es 10 Stunden. Dann bin ich noch mit dem Zug hierher gefahren, das dauerte ca. 5 Stunden.
Wir:   Wo wohnen sie jetzt hier in Bitterfeld?
James:   Ich wohne in der alten Hausmeisterwohnung im Europagymnasium Walther-Rathenau. Ich muss bloß 30 Sekunden zu meinem Arbeitsplatz laufen. Dann bin ich da. Ich kann mich also nicht beklagen.
Wir:   Finden Sie Bitterfeld eigentlich okay?
James:   Jeder sagt nur "Du hasst bestimmt Bitterfeld?!" Das stimmt aber nicht. Ich mag z.B. den Bitterfelder Bogen oder die Goitzsche sehr. Es gibt viele schöne "Ecken" hier! Also, ich fühle mich wohl. ...
Wir:   Was sind Ihre nächsten Pläne?
James:   Ich habe gerade eine Reise nach Schweden gebucht. Da möchte ich gern in den Winterferien hin. Jetzt, da ich in Europa bin, will ich natürlich so viel wie möglich in Europa sehen!
Wir:   DANKE!

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