Mit Gitarre, Bass und Schlagzeug!

 

Nachdem "Rock am Gym" in Zusammenhang mit dem "Tag der offenen Tür" im letzten Jahr so viel Zustimmung von allen Seiten erhalten hatte, wiederholte man es am 22. Januar 2010 noch einmal, nun unter dem Motto "Toleranz". Diesmal allerdings ohne "Tag der offenen Tür", der eine Woche später stattfinden sollte.

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Vielleicht hätte man diese beiden Ereignisse wieder zur selben Zeit veranstalten sollen, so hätten Eltern und die zukünftigen fünften Klassen sowohl unsere Schule als auch unsere Schulbands in Augenschein nehmen können und sich darauf einstellen können im nächsten Jahr auch an diesem "Rockgymnasium" unterrichtet zu werden.
Bei "Rock am Gym" dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um Rock. Leider ist dieses Genre nicht für jeden das Richtige. Einige hätten sich sicherlich gefreut, wenn außer Rock und Dance-Music auch etwas Pop vertreten gewesen wäre. Aber "Rock am Gym" ist ja nicht VIVA, oder?
Leider mussten wir auch feststellen, dass nur sehr wenige Lehrer vertreten waren; eigentlich schade. "Rock am Gym" ist doch ein großes Ereignis, sowohl für Lehrer und Schüler als auch für schulfremde Personen und Eltern. Da hätte man doch erwarten können, dass etwas mehr Interesse von Seiten der Lehrer gezeigt wird!!! Vielleicht klappt es mit der Anwesenheit ja im nächsten Jahr besser...
Auch wurden von der Ruder AG unserer Schule die erst kürzlich vom Förderverein und Eltern gekauften 4 Ruderergometer aufgestellt. Sie lockten Groß und Klein von 14 bis 18 Uhr zum Rudern im richtigen Wettkampfstil. Auf einer großen Leinwand wurden dann neben Schnappschüssen des Konzerts auch der Stand des Rennens und die Sieger angezeigt. Danke auch an Lars Schindler vom Goitzsche Ruder Club, der aufpasste, dass niemand über die Stränge schlug. Eine tolle Idee!
Für das leibliche Wohl der Ruderer, Gäste und natürlich der Bands sorgten die Klasse 10b, engagierte Eltern und Mitglieder des Fördervereins. Am Buffet gab es alles, was das Herz begehrte: Salate, Kuchen und andere Leckereien. Ein Teil des Erlöses wird übrigens an den Verein "Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V." gespendet, der sich um Kinder in Haiti kümmert. Sie können unsere Hilfe sicher gebrauchen.
Dieses Jahr rockten ausschließlich Schülerbands die Bühne. Nach der Eröffnung durch unsere Schülerradio Moderatorinnen traten Planvoll, unsere Jüngsten, als erste Band auf. Zu meinem Bedauern waren anfangs allerdings noch nicht viele da. Doch ihr Mut wurde belohnt! Mit einem wunderbaren Applaus.

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Den Gästen aber blieb kaum Zeit zum verschnaufen, denn schon folgten Ultimate Sin und On Air 48. In der Turnhalle wurde es immer voller, anscheinend hatte sich "halb Bitterfeld" dazu entschieden mit zu feiern. War auch gut so!
Ansonsten hätten sie wohl die nachfolgenden Bands verpasst, denn mit Schrecksekunde und 7 days later, einer Rockband der Musik-schule in Bitterfeld, gingen zwei weitere tolle Bands auf die Bühne. Die Halle war begeistert, von sowohl hauptsächlich eigenen als auch gecoverten Songs. Zwischen den einzelnen Bands wurde es aber auch nicht still in der Halle, denn es sorgten die DJ's Trial & Error für feinsten Discosound.

 

tina habel


Dann folgten unsere internationalen Gäste aus Wien Psycho Village, die die weiteste Anreise hatten, um für uns bei "Rock am Gym" zu spielen. Das Publikum war begeistert von der sonst vierköpfigen Alternative Band, die uns im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder mit ihrer Musik beglücken wird. "Wir kommen wieder!", hieß es nach dem Auftritt, man kann also davon ausgehen, dass es auch den Jungs gefallen hat. Schön, dass sie den weiten Weg wieder auf sich nehmen wollen!

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Mittlerweile war es kurz nach zehn, "Rock am Gym" kam doch etwas in Zeitverzug, und die Zugabe-Rufe wurden immer lauter.
Als nächstes betrat Letzte Rettung die Bühne, gefolgt von Blackout, die die Halle zum Kochen brachten. Man konnte schon sein eigenes Wort kaum verstehen, doch anscheinend ging es immer noch lauter und noch rockiger! Zum Schluss betraten T Virus die Bühne. Eingefleischte Jungs, die schon 2 Jahre nicht mehr an unserer Schule sind, aber trotzdem noch zu uns gehören. Doch auch die schönste Party muss einmal zu Ende gehen.
Am nächsten Tag erfolgte dann die "Wiederbelebung" der Turnhalle, mit Hilfe von Schülern, Eltern und Mitarbeitern der Anhalt-Bitterfelder Kreiswerke GmbH, um sie für den Sportunterricht wieder brauchbar zu machen. Ein besonders Dankeschön geht an den Chef, Herrn Eckelmann und an seine sehr hilfsbereiten  Mitarbeiter.

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Aber ein noch viel, viel größeres Dankeschön geht an den Förderverein, an die Sponsoren und Frau Ensmenger, die "Rock am Gym" finanziert und organisiert haben. Vielen Dank!!!
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, in dem hoffentlich es ein noch viel größeres und rockigeres "Rock am Gym" geben wird. Obwohl ich glaube, dass man das von diesem Jahr kaum noch toppen kann.

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