2009-06-22 - Besuch bei Katharina der Großen

Am 22.06.09 fuhren die Russischkurse der Klassenstufen 10 und 11 nach Zerbst.

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Dort besuchten wir zuerst das Katharinenmuseum, welches unserer Meinung nach allerdings sehr klein gehalten war. Krankheitsbedingt musste auch ein geplanter Vortrag ausfallen. Dennoch konnten wir neben der Besichtigung zeitgeschichtlicher Exponate auch einige interessante Erkenntnisse über das Leben Katharinas (1729-1796) gewinnen. Als Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst kam sie zwecks Heirat mit ihrem Cousin 2. Grades, dem späteren russischen Zaren Peter III., nach Sankt Petersburg und wurde dort selbst später zur Zarin Katharina gekrönt.

Nach dem Aufenthalt im Museum besichtigten wir die Ruinen des Zerbster Schlosses. Leider waren nur noch wenige Teile des ehemals prunkvollen Gebäudes zu erkennen, da im Laufe der Zeit, u.a. durch Kriegseinflüsse, große Teile des Schlosses zerstört wurden.

Schlossruine

Anschließend führte uns ein Rundgang durch Zerbst zum Stadtmuseum mit Exponaten aus verschiedenen Epochen der Stadtentwicklung.

Gruppenfoto

Im Großen und Ganzen hatten wir uns mehr Anschauungsmaterial und Informationen über Katharina erhofft. Dennoch stellte der Ausflug eine Bereicherung des Unterrichts dar und wir wünschen den folgenden Jahrgängen, dass sie wieder mehr mit den zuständigen Spezialisten sprechen können.

Weitere Informationen:

2008-09-30 - Studienfahrt nach Sankt-Petersburg

2008-09-30 - Studienfahrt nach Sankt-Petersburg

(Artikel: Gina Rolle und Jennifer Stamm)

Am 30. September 2008 starteten wir, die Schüler der Klasse 12b des Europagymnasiums "Walther-Rathenau" Bitterfeld, per Flugzeug in Richtung Sankt Petersburg. Organisiert und ermöglicht wurde uns diese Studienfahrt von unserer Russischlehrerin Jana Adam sowie tatkräftig unterstützt von Katrin Bernau und Christine Buse-Pönicke.

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Klasse 12b

Gleich am Tag nach der Ankunft konnten wir bei einer Rundfahrt durch die Hafenstadt zahlreiche Brücken, Kirchen und Kathedralen bewundern. Durchzogen vom Fluss Newa bildet St. Petersburg ein kulturelles Zentrum Osteuropas, wovon wir uns dabei selbst überzeugten. Unter anderem begegneten uns der Isaak-Platz, das städtische Rathaus, der berühmte Panzerkreuzer Aurora und die reich geschmückte Blutskirche als oft gezeigtes Wahrzeichen dieser ehemaligen Hauptstadt.

panzerkreuzer_aurora

Schon einen Tag später fanden wir uns in der Peter-Paul-Kathedrale wieder, in welcher die ehemaligen russischen Zarenfamilien sowie die bekannten Romanows ihre letzte Ruhe fanden. Weiterhin hatten wir die Möglichkeit, die umfangreiche Eremitage zu erkunden, welche mit einer Sammlung von ca. drei Millionen Ausstellungstücken in fünf Gebäuden zu einem der größten Museen der Welt zählt. Ebenso bot sich uns auch Gelegenheit, die moderne Innenstadt St. Petersburgs selbständig kennen zu lernen. Dies beinhaltete auch eine Fahrt mit der russischen Metro.

Eremitage
Eremitage

Der letzte Tag vor unserer Rückreise führte uns nach Puschkin, wo wir Zarskoje Selo besichtigten. Bekannt ist diese Anlage vor allem als Residenz von Katharina II. und natürlich für das noch immer vermisste Bernsteinzimmer, dessen aufwändig gestaltete Kopie wir sehen durften. Diese übte auf viele von uns aufgrund ihrer reichen Ausschmückung eine besondere Wirkung aus. Abschließend beeindruckte uns die üppige Gartenanlage des Peterhofs.

Katherinenpalast
Katherinenpalast

Diese Sehenswürdigkeiten wurden uns mit Hilfe unserer Reiseführerin Jelena näher gebracht. Allerdings erschien uns, dass vor allem die Gebiete außerhalb des Stadtzentrums von einem diesem Kulturreichtum gegensätzlichen Lebensstandard geprägt sind.

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Puschkingrab

Am 4. Oktober traten wir schließlich voller interessanter Eindrücke die Heimreise an. Bleiben werden die Erinnerungen an eine uns bis dahin eher fremde Kultur, die wahrscheinlich jedem von uns die Möglichkeit gegeben hat, etwas Neues zu entdecken.

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