Winterausgabe 2008

Projektfahrt Dresden - Besuch in der Frauenkirche
 - Eine Schule geht auf Reisen -

Es war 9.00 Uhr morgens am Mittwoch, dem 5. November, und auf dem Schulhof herrschte Chaos. Die gesamte Schule suchte verzweifelt nach den richtigen Bussen, die uns zu unseren Projekten in der Kulturstadt Dresden bringen sollten. Unser Gymnasium trägt seit zehn Jahren nun den schönen Namen "Walther-Rathenau" und zur Feier des Tages stand nun diese Fahrt nach Dresden an. Im Rahmen dieser Fahrt wurden bereits im Vorfeld verschiedene Projekte angeboten, die es zu besuchen galt. Unter anderem konnte man das Grüne Gewölbe besichtigen, das Opernhaus oder für die Technikinteressierten unter uns das Raumfahrtszentrum. ...

Jugend debattiert
 - Schweigen ist nicht immer Gold -

Montag, der 3. November, 9.00 Uhr morgens. Vereinzelt finden sich Schülerinnen und Schüler im Raum 216 ein, wo eine erwartungsfreudige Frau Hinte bereits auf sie wartet. Die Stimmung ist allgemein gespannt, nur vereinzeltes Tuscheln. Als sich alle gesetzt haben, tritt Frau Hinte vor die Tafel und sagt: "Debattieren heißt, Stellung beziehen, sachlich reden und Fairness."

Damit beginnt die Eröffnungsrede zum bundesweiten Schulwettbewerb "Jugend debattiert", welcher in diesem Jahr erstmals durchgeführt wurde. ...

Schreibwettbewerb - unsere Never-ending-story

Schreibt ihr gerne oder wollt euch einfach mal daran versuchen? Mögt ihr Gedichte, Geschichten oder Novellen? Wollt ihr euren Mitschülern mal zeigen, was ihr drauf habt? Dann beteiligt euch an unserem Schreibwettbewerb "Never-ending-story". Wir haben hier den Anfang einer Kurzgeschichte für euch, die er nun beliebig ergänzen könnt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Je mehr Ideen ihr habt, desto spannender wird die Geschichte. Eurem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Also legt los!

Die Auswertung findet in der nächsten Zecke-Ausgabe statt. Die besten drei Geschichten werden mit einem Geldpreis von 5, 10 und 15 Euro prämiert und die Siegergeschichte wird zusätzlich in der Zecke abgedruckt. ...

Das Buchdorf in Mühlbeck-Friedersdorf

Wir trafen die Schöpferin des Buchdorfes Heidi Dehne, die uns berichtete, was sie dazu brachte ein Buchdorf zu gründen...

Alles begann vor elf Jahren, als sie von so genannten "Booktowns" in Großbritannien erfuhr. Daraufhin reiste sie nach Wales in das Buchdorf Hay-On-Wye, dort erkundigte sie sich über Buchdörfer. Schließlich besuchte sie auch Buchdörfer in Belgien und den Niederlanden. Sie sah, wie diese funktionierten und die Idee für ein eigenes erstes Buchdorf in Deutschland wuchs beständig. Doch wie so vieles warf auch diese Idee Fragen auf, zum einen war unklar, wo genau dieses erste Buchdorf denn entstehen sollte. Ihr erster Versuch in Muldenstein schlug fehl. Also versuchte sie es in Mühlbeck. Dort trug ihre Idee erstmal Früchte. Es wurden Klassenräume in der alten Schule bereitgestellt. Sofort wurde angefangen mit allen Mitteln Bücher zu sammeln. Mit einem Bestand von 70.000 Büchern ging das Buchdorf in die erste Runde. ...