2026 - Studienfahrt nach Krakau
von Web-AG
Von Montag, 28.09.2026, bis Freitag, 02.10.2026 ging unsere Studienfahrt nach Krakau in Polen.
Schon die Hin- und Rückfahrt war ein besonderes Erlebnis, denn wir waren jeweils ungefähr zehn Stunden unterwegs. Nach einer langen Fahrt kamen wir am Montag gegen 16 Uhr in Krakau an. Trotz der langen Reise waren wir gespannt darauf, die Stadt kennenzulernen und gemeinsam als Klasse neue Erfahrungen zu sammeln.
Montag – Ankunft in Krakau
Nach unserer Ankunft konnten wir uns zunächst etwas einrichten und die ersten Eindrücke von Krakau sammeln. Die Stadt wirkte auf uns sofort interessant und lebendig. Besonders schön war es, gemeinsam unterwegs zu sein und die Umgebung zum ersten Mal zu entdecken. Wir waren gespannt auf das Programm der nächsten Tage und darauf, was uns in Krakau alles erwarten würde.
Dienstag – Besuch in Auschwitz
Am Dienstag stand ein besonders wichtiger und bewegender Programmpunkt auf dem Plan: der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz. Der Besuch hat uns als Klasse sehr nachdenklich gemacht. Wir konnten vor Ort viel über die Geschichte des Nationalsozialismus, die Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen erfahren.
Es war etwas anderes, die Geschichte nicht nur aus dem Unterricht zu kennen, sondern an einem historischen Ort selbst zu sehen und zu erleben. Der Besuch hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, die Erinnerung wachzuhalten und Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft zu übernehmen.
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Mittwoch – Krakau entdecken
Am Mittwoch konnten wir Krakau noch besser kennenlernen. Bei einer Stadttour und einer Stadtrundfahrt haben wir viele interessante Orte gesehen und mehr über die Geschichte und Kultur der Stadt erfahren.
Besonders beeindruckend war die Krakauer Altstadt mit ihren historischen Gebäuden, den schönen Straßen und dem großen Marktplatz. Ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte ist auch die katholische Kirche. Krakau ist eng mit dem früheren Papst Johannes Paul II. verbunden, der lange Zeit als Erzbischof von Krakau tätig war. Auch wenn wir natürlich viele verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen haben, wurde dadurch deutlich, wie stark Religion und Geschichte das Stadtbild Krakaus geprägt haben.
Wir haben außerdem verschiedene Kirchen und historische Gebäude kennengelernt und dabei viele neue Eindrücke gesammelt. Durch die Führungen konnten wir die Stadt nicht nur als Touristinnen und Touristen sehen, sondern auch etwas über ihre Geschichte und die Menschen erfahren, die sie geprägt haben.
Am Mittwochabend gingen wir als Klasse gemeinsam essen. Nach einem ereignisreichen Tag war es schön, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Beim Essen war für jeden etwas dabei: Einige von uns entschieden sich zum Beispiel für Schnitzel, andere für Pizza. Vor allem das gemeinsame Zusammensitzen und die Gespräche haben den Abend zu einem schönen Erlebnis gemacht.
Donnerstag – Freizeit und gemeinsame Erlebnisse
Am Donnerstag hatten wir etwas Freizeit und konnten Krakau auf eigene Weise erkunden. Gleichzeitig gab es die Möglichkeit, mit unseren Lehrerinnen und Lehrern weitere interessante Orte zu besuchen.
Einige von uns nutzten beispielsweise die Gelegenheit, das jüdische Viertel Kazimierz kennenzulernen. Dort konnten wir noch einmal einen anderen Teil der Geschichte Krakaus entdecken. Andere besuchten gemeinsam das Bären-Café. Dadurch konnten wir den Tag unterschiedlich gestalten und trotzdem viele schöne Erlebnisse miteinander teilen.
Gerade dieser Tag hat uns die Möglichkeit gegeben, Krakau selbstständig zu entdecken und Zeit mit unseren Mitschülerinnen und Mitschülern zu verbringen. Neben den historischen und kulturellen Erfahrungen kam dadurch auch der Spaß und das gemeinsame Klassenleben nicht zu kurz.
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Freitag – Abschied und Rückfahrt
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach mehreren ereignisreichen Tagen in Krakau machten wir uns wieder auf den langen Heimweg. Auch wenn die Rückfahrt ungefähr zehn Stunden dauerte, konnten wir auf eine abwechslungsreiche und besondere Studienfahrt zurückblicken.
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Unser Fazit
Die Studienfahrt nach Krakau war für uns eine besondere Erfahrung, die wir wahrscheinlich noch lange in Erinnerung behalten werden. Wir haben nicht nur eine neue Stadt und ein anderes Land kennengelernt, sondern auch viel über Geschichte, Religion und Kultur erfahren.
Vor allem der Besuch in Auschwitz hat uns zum Nachdenken angeregt und uns gezeigt, wie wichtig Erinnerungsarbeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Geschichte sind. Gleichzeitig haben wir durch die Stadttouren, die gemeinsamen Mahlzeiten und unsere Freizeit viele schöne Momente als Klasse erlebt.
Die Reise hat uns als Klasse näher zusammengebracht und uns die Möglichkeit gegeben, außerhalb des normalen Schulalltags gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. Dafür sind wir sehr dankbar. Krakau wird uns deshalb nicht nur als Reiseziel, sondern vor allem als Ort vieler gemeinsamer, lehrreicher und besonderer Erinnerungen bleiben.
S. Ebel



